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St. - Martinus - Schule
Hildesheim - Himmelsthür

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Unsere schuleigenen Konzepte  

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Dienstag, 19. Juni 2012 Hits: 1430

Inhalt:

  • Medienkonzept
  • Förderkonzept
  • Betreuungskonzept
  • Beratungskonzept
  • Fortbildungskonzept
  • Konzept zur Gesundheitsförderung
  • Konzept zum Umgang mit Hausaufgaben
  • Konzept zur Interkulturellen Bildung
  • Methodenkonzept: Basiskompetenzen / Schlüsselkompetenzen
  • Patenkonzept
  • Konzept zur Prävention (vgl. auch buddY-Konzept)
  • BuddY-Konzept (Ergänzung des Präventionskonzeptes)
  • Konzept zur Schullaufbahnberatung
  • Konzept zur Umweltbildung
  • Konzept zur Sprachförderung vor der Einschulung
  • Vertretungskonzept

Medienkonzept

Der Grundschulerlass „Die Arbeit in der Grundschule“ fordert den „Umgang mit Medien“ und eine „Medienerziehung“ – eine Forderung, die in unserer Schule durch mindestens zwei Computer in jeder Klasse und durch unseren PC-Raum realisiert wird. Mit Beginn des ersten Schuljahres werden die Kinder mit der Arbeit am Computer vertraut gemacht.

Bisherige Basisausstattung aller PCs sind „Budenberg“ und die „Lernwerkstatt“. Die Lernprogramme umfassen Lernbereiche von Klasse 1 bis 4 (Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Englisch). „Budenberg“ wird durch ein jährliches Update ergänzt und auf diese Weise regelmäßig durch neue Übungen aktualisiert. Ergänzt werden diese Standardprogramme durch Lern-CD-ROMs zu den eingeführten Lehrwerken. In allen Klassen ist ein Internetzugang vorhanden, daher können die Kinder aus den Klassen 2 bis 4 während des Unterrichts (und zu Hause) mit dem Lesetraining „antolin“ (www.antolin.de) arbeiten.

Der Computer wird im Klassenlehrerunterricht und schwerpunktmäßig in den Fächern Deutsch, Mathematik, in der Freiarbeit und im Förderunterricht bzw. im Rahmen der inneren Differenzierung eingesetzt. Außerdem dürfen Kinder nach Absprache mit der Lehrkraft in der Pause im Klassenraum bleiben, um gezielt mit den Lernprogrammen zu arbeiten (Computerplan).

Im Februar 2009 wurde unser Computerraum mit Internetzugang fertig. Seitdem arbeiten die Kinder im Klassenraum nicht mehr so zeitintensiv an den Klassen-PCs, da wir den PCRaum nutzen, um im Klassenverband und in kleinen Lerngruppen mit unseren eingeführten Lernprogrammen und / oder im Internet zu arbeiten (u.a. auch mit „antolin“ – Unsere Schule verfügt über eine Lizenz für die Klassen 2 bis 4).

Im Laufe der Schuljahre soll jedes Kind seine Kompetenzen am PC erweitern und festigen, damit es einen „Computerführerschein“ erwerben kann. Dabei sollen sowohl der Bereich „Textverarbeitung“ (Umgang mit der Tastatur, Öffnen und Abspeichern einer

Datei...) als auch der „Umgang mit dem Internet“ berücksichtigt werden. Mit bestimmten Internetseiten wird grundsätzlich gearbeitet, z.B. mit der Kindersuchmaschine „Blindekuh“ (www.blindekuh.de) oder Hamsterkiste (www.hamsterkiste.de).

Bei der Unterrichtseinheit zum Thema Hildesheim wird die Kinderseite www.hildesheimklick.de.vu genutzt. Das Programm „google earth“ ist auf allen Rechnern im Computerraum installiert und wird zur Klärung entsprechender Fragestellungen eingesetzt.

Es ist uns wichtig, den Kindern nicht nur die vielen Anwendungsmöglichkeiten des Mediums „Computer“ zu vermitteln, sondern auch präventiv mögliche Gefahren der Computernutzung (Bewegungsmangel, Spielsucht, Isolation, …) bewusst zu machen.

Wir bieten den Kindern der 4. Klassen eine freiwillige Computer-AG „PC-fit für Klasse 5“ an. Im Rahmen der AG arbeiten die Kinder u.a. mit einem Tastatur-Lernprogramm.

Sie vertiefen den Umgang mit einem Schreibprogramm und arbeiten auch teilweise an unserer Schulhomepage http://st-martinus-schule-hi.nibis.de mit (z.B. kleine Berichte über einen Ausflug, Klassenfahrt, …). Im Laufe der Grundschulzeit erwerben alle Kinder einen

Internet-Führerschein. Dabei arbeiten die Kinder interaktiv auf der Kinder - Website

„internet abc“ (www.internet-abc.de). Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Funktion und Bedienung von Suchmaschinen, wie man chattet und e-mails schreibt und welche Gefahren das Internet birgt. Wenn die Kinder ausreichende Kenntnisse in den Bereichen „Textverarbeitung“ und „Umgang mit dem Internet“ erworben haben, laden sie ihre Großeltern ein, um ihr erworbenes Wissen an die ältere Generation weiterzugeben. Erstmalig wurde dieses n-21-Projekt im Schuljahr 2009/10 angeboten. Seit dieser Zeit nehmen wir regelmäßig an diesem Projekt teil. Sollte es dieses Angebot bei n-21 in Zukunft nicht mehr geben, ist das „Schüler-schulen-Senioren-Projekt“ fest als Meilenstein in unserem Schulprogramm verankert.

Seit März 2010 verfügen wir über ein Activeboard im PC-Raum, das unsere Arbeit auf vielfältige Weise bereichert. Das mitgelieferte Programm bietet zahlreiche Möglichkeiten für alle Unterrichtsbereiche. Eine Bereicherung ist das Activeboard auch deshalb, weil es mit der Beamervorrichtung sehr gut zum Zeigen von DVDs geeignet ist. Filme auf der großen Projektionsfläche sind eindrucksvoller als mit dem DVD-Player auf dem Fernsehbildschirm.

Unterrichtsinhalte (z.B. bei der Einführung in word, paint, powerpoint, Lernprogramme, Recherche im Internet…) können insbesondere Grundschulkindern sehr viel anschaulicher vermittelt werden, da die Tafel nicht nur als Präsentationsfläche dient, sondern auch interaktiv genutzt werden kann. Die Kinder können sofort umsetzen, was ihnen am „großen Bildschirm“ gezeigt wird.

Insbesondere in Klasse 3 und 4 verfolgen wir das Ziel, dass Kinder kleine Referate/Schülervorträge halten. Sie haben die Möglichkeit, mit Hilfe des integrierten Beamers Bilder o.ä. für alle sichtbar an die Tafel zu projizieren. Ebenso können sie sich im Umgang mit dem Stift am Activeboard üben.

Für herkömmliche Klassenelternabende stellt das interaktives Whiteboard eine große Bereicherung dar: z.B. kann Eltern die Einführung von „antolin“ demonstriert werden.

Seit Januar 2012 arbeiten wir in einem Klassenraum mit einem sog. „Elmo“, einer Dokumentenkamera, die es möglich macht, z.B. Abbildungen/Texte/Schülerergebnisse sofort mit Hilfe eines Beamers an die Wand zu projizieren. Inzwischen sind insgesamt drei Klassenräume mit dieser Technik ausgestattet – der vierte Klassenraum soll folgen.

Neben diesen „modernen“ Medien gibt es bei uns eine Vielzahl anderer Medien, die bei uns im Unterricht in den einzelnen Fächern bei verschiedenen Themen ab Klasse 1 zum Einsatz kommen:

Bücher:

An den Umgang mit Büchern werden die Kinder ab Klasse 1 herangeführt: - Klassenbücherei (In jeder Klasse sind Bücher vorhanden.)

  • In der Frühstückspause und in der Betreuung wird oft vorgelesen.
  • Patenlesen: Die älteren Paten lesen mit den jüngeren Kindern.
  • „Lesekumpel“: Kinder aus Klasse 3 gehen in die Kindergärten, um Kindern dort vorzulesen.
  • KöB: Ab Klasse 2 gehen die Kinder in die Kath. öffentliche Bücherei, um sich dort Bücher auszuleihen. Mit der KöB wurden diesbezüglich Kooperationsvereinbarungen getroffen. - Stadtbücherei: In Klasse 3 besuchen die Kinder die Stadtbücherei, um dort Bücher auszuleihen.

Tafel:

Ein Medium, das zur Veranschaulichung in fast allen Fächern wichtig ist und den Lernprozess der Kinder unterstützt. Die Kinder lernen z.B., wie man selber an der Tafel schreibt, ohne dass die Kreide quietscht. Auch das Tafelputzen wird gelernt.

Plakate:

In der Grundschulzeit lernen die Kinder, Plakate zu erstellen. Dabei erfahren sie, dass eine übersichtliche Gestaltung wichtig ist. Ebenso kann die Erstellung eines Plakates für das Halten eines Referates wichtig sein.

Tageslichtprojektor:

Ein Medium, das - abhängig von den Unterrichtsinhalten - , auch zum Einsatz kommt. Die Kinder können angeleitet werden, den Projektor aufzubauen und z.B. bei einer Präsentation mit ihm zu arbeiten.

Kassettenrecorder/CD-Player:

Diese Medien kommen insbesondere beim Tanzen und Singen zum Einsatz. In der Regel erfolgt die Bedienung durch die Lehrkraft. Aber viele Kinder können diese Medien nahezu ohne weitere Erklärungen bedienen.

Freiarbeitsmaterialien als Lernmedien:

In den Klassen finden die Kinder Karteien, Lernspiele,…, die ihren Lernprozess unterstützen. Die Kinder lernen von Anfang an, sorgsam und verantwortungsvoll mit diesen Materialien umzugehen.

Auf die Auflistung weiterer Medien (z.B. Fotos/Bilder zur Veranschaulichung), die ganz selbstverständlich zum Schulalltag gehören, wird an dieser Stelle verzichtet.


 

Förderkonzept

Unser Förderkonzept ist in unser Schulprogramm integriert und folgt unserem Leitbild „Ein bisschen so wie Martin…“. Helfen im Sinne von St. Martin ist nicht nur im sozialen Bereich ein wichtiges Ziel. Auch in unserem Förderkonzept gilt das „Helferprinzip“ und der Grundsatz: Wir fördern und fordern alle Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Das Erkennen individueller Stärken und Schwächen ist Voraussetzung für unser Förderkonzept. Klassenlehrerinnen und Fachlehrerinnen beobachten die Kinder zielgerichtet, um den aktuellen Lern- und Leistungsstand festzustellen, um die individuellen Stärken/Schwächen herauszufinden und um Ursachen für

Lernschwierigkeiten möglichst frühzeitig zu ermitteln. In den Bögen zur individuellen Lernentwicklung werden diese Beobachtungen notiert, damit auf dieser Grundlage bei einem Schulwechsel eine kontinuierliche Förderung und Forderung stattfinden kann. Auf der Basis unserer Diagnose werden individuelle Förder- und Maßnahmenpläne erstellt. Uns ist dabei auch die Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Eine sehr gute Unterstützung erhalten wir beim präventiven Fördern auch von zwei

Förderschulkolleginnen der Anne-Frank-Schule (s. S. 7 oben).

Das Kollegium bildet sich regelmäßig fort. Gemeinsame schulinterne Lehrerfortbildungen erfolgen auch zu „Förderthemen“: z.B. “Förderung bei Rechenschwierigkeiten“, „Richtig schreiben: Rechtschreibstrategien - Strukturen im Rechtschreibunterricht“, Anschaulich fördern – Elemente und Impulse aus der Montessori-Pädagogik, … Außerdem besucht jede Kollegin individuell – je nach Angebot – Fortbildungen zum Themenbereich „Förderung“. Auf Dienstbesprechungen erfolgt ein Austausch über die Fortbildungen.

Die St.-Martinus-Schule hat insgesamt eine relativ homogene Schülerpopulation. In jeder

Klasse gibt es aber einige Kinder, die in einigen Lernbereichen besondere Teilleistungsschwächen bzw. -stärken aufweisen. Wir legen Wert auf fundierte Fördermaßnahmen, die individuell auf die Klasse und jedes Kind abgestimmt sind. Dazu haben wir einen Maßnahmenkatalog erarbeitet und vereinbart. Enge Absprachen zur effizienten Förderung erfolgen auch in Zusammenarbeit mit den RIK-Kolleginnen.

Fördermethoden an unserer Schule (bezogen auf alle Fächer)

  • Differenzierung nach Schnelligkeit: Ein Mindestpensum muss jedes Kind erarbeiten, schnelle Kinder haben Zusatzarbeitsmöglichkeiten in den Arbeitsmaterialien bzw. durch Material von der Lehrerin oder aus dem Klassenraum (Karteien, PC,Lernmaterialien...)
  • innere Differenzierung: Durch unterschiedliche Arbeitsangebote nach Schwierigkeitsgrad/Lernkanälen/Umfang kann jedes Kind seiner Lernfähigkeit entsprechend Angebote finden (Methoden: Stationslernen, Lerntheke, Planarbeit, Freiarbeit)
  • binnendifferenzierte Förderung: Die Lehrerin arbeitet in bestimmten Phasen besonders intensiv mit einzelnen förder- bzw. forderbedürftigen Kindern
  • äußere Differenzierung: In großen Lerngruppen bzw. bei Kindern mit besonderen Teilleistungsschwächen (z.B. Lese-/Rechtschreibschwäche, Dyskalkulie) wird in einer Kleingruppe bzw. in Einzelförderung gearbeitet.
  • Helfersystem: Leistungsstarke, schnell arbeitende Schüler helfen Kindern mit Teilleistungsschwächen, indem sie ihnen Tipps zum Arbeiten geben und Dinge erklären – eine hohe Anforderung für die Helferkinder, die in die Rolle der Lehrkraft schlüpfen.
  • enge kollegiale Zusammenarbeit: regelmäßiger Austausch über Beobachtungen und Methoden, ggf. Absprache eines Maßnahmenkataloges zwischen den Kolleginnen in der Klasse/im Jahrgang/schulinterner Dialog
  • Zusammenarbeit mit den Eltern: Ein enger Kontakt besteht zu den Eltern, die von uns eine Rückmeldung bzw. Tipps zur sinnvollen häuslichen Weiterarbeit bekommen (z.B. spezielle Methoden oder Materialien wie Software oder das Montessori-Rechenmaterial). Auf gezielte Übungsmöglichkeiten werden die Eltern somit aufmerksam gemacht. In Einzelfällen werden auch Anregungen gegeben, um unterstützende außerschulische Maßnahmen zu ergreifen, z.B. eine vom Jugendamt finanzierte Förderung zur Lese-/Rechtschreibschwäche bzw.Dyskalkulie. Im Einverständnis mit den Eltern kann eine schulische Zusammenarbeit mit diesen Institutionen/Personen erfolgen. Wichtig ist uns der Austausch mit den Eltern zum Wohle des Kindes.

Rahmenbedingungen für Fördermaßnahmen in den Lernbereichen Deutsch und Mathematik

  • Die Rahmenbedingungen der St.-Martinus-Schule ermöglichen in der Regel für die Klassen 2 bis 4 Fördersequenzen in Deutsch und Mathe, jeweils 20 Minuten vor Schulbeginn und/oder je nach den zur Verfügung stehenden Lehrerstunden im Team in der Klasse.
  • Für leistungsschwache Schüler und Schülerinnen wird in Zusammenarbeit mit der Universität in Hildesheim im Rahmen des Projektes „Individuelle Lernförderung“ eine zusätzliche Unterstützung durch Studierende durchgeführt. Mit dem Einverständnis der Eltern arbeitet je ein Student/eine Studentin zweimal in der Woche für eine Stunde mit dem förderbedürftigen Kind zusammen. Dieser zusätzliche Förderunterricht findet meistens nach dem Unterricht statt (13 bis 14 Uhr) oder nach Absprache mit den Eltern auch am Nachmittag bei dem Kind zu Hause.

Mögliche Fördermethoden bei Teilleistungsschwächen Schreiben/Rechtschreiben:

  • Fehleranalyse durch die Lehrkraft – auch in Zusammenarbeit mit der RIK-Kollegin
  • Methodentraining: Richtiges Abschreiben, eigene Fehler finden, Wörterbucharbeit
  • Worttraining (z.B. mit dem Elefantenbuch)
  • Training am PC (Budenberg)
  • Verschiedene Übungsformen (Wortanalyse, Wortaufbau, Silbenbögen, „Rechtschreibgespräche“, …)

Mögliche Fördermethoden bei Teilleistungsschwächen Lesen:

  • Lesen in Silben
  • Lesen von Miniwörtern
  • Lesen mit Bildern
  • Lesen in Sinnabschnitten
  • Lesen mit Leseprogrammen
  • Vorlesetraining
  • sinnentnehmendes Lesetraining

Mögliche Fördermethoden bei Teilleistungsschwächen Mathematik:

  • Geometrisches Training durch Materialien zur Veranschaulichung
  • Fehleranalyse der Lehrkraft
  • Ansetzen an der Fehlerquelle des Schülers
  • Aufbauen auf den sicheren Kenntnissen des Schülers
  • Förderung durch Analogiebildung zum Bekannten
  • Förderung durch Verdeutlichung der mathematischen Strukturen
  • handelnder Umgang und Veranschaulichung mit didaktischem Material (z.B.Rechenkapitän, Rechenschiffe, Rechenzüge, Rechenrahmen, Rechenketten,Zahlenstrahl, Naturmaterialien, Montessori-Zahlenmaterial, Stellentafel)
  • handelnder Umgang mit Material aus der Umwelt (z.B. Kakaoflaschen und –kästen für die Multiplikation; Kastanien, Nudeln, Steine zum Zahlaufbau )
  • Logikschulung (Reihenbildung, Strukturen erkennen, …..)
  • Kopfgeometrie
  • Ausprobieren und Weiterentwickeln prozessbezogener Kompetenzen in Klein- und Kleinstgruppen
  • Üben des förderbedürftigen Themas mit den Lernprogrammen „Lernwerkstatt“ und „Budenberg“
  • kontinuierlicher Austausch mit den Eltern über häusliche Fördermöglichkeiten

Fordermethoden bei (teil-)leistungsstarken Kindern

  • Differenzierung nach Schnelligkeit
  • Differenzierung nach Aufgaben
  • Helfersystem
  • In der Regel erfolgt die Teilnahme an der Schülerolympiade Mathematik, am Känguru–Wettbewerb, am mathematischen Forscherzirkel der Universität Hildesheim (für Kinder aus Klasse 3 und 4)
  • Kontakt und Austausch mit den Erziehungsberechtigten
  • bei Bedarf Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen

Arbeitsgemeinschaften zur Findung und Unterstützung individueller Stärken und Interessen

Bei den Arbeitsgemeinschaften, die teilweise auch von Eltern angeboten werden, haben unsere Schüler die Möglichkeit, individuelle Stärken weiter zu entwickeln.

Die AGs werden bei uns jahrgangsübergreifend angeboten, wobei das Angebot variiert.

Z.B.: Schach, Französisch, Zeichnen und Malen, Basteln, Filzen, Sport, Orchester, Märchen, …

Sprachförderung vor der Einschulung

Werden bei der Schulanmeldung Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung festgestellt, findet für dieses Kind eine Sprachförderung durch eine Lehrerin unserer Schule in dem Jahr vor der Einschulung statt. Die Zahl der benötigten Lehrerstunden richtet sich nach der Gruppengröße und variiert von Jahr zu Jahr.

Sonderpädagogische Grundversorgung

Mit Wirkung zum 1.8.2011 wurde der Antrag zur „sonderpädagogischen Grundversorgung“ genehmigt. Pro Klasse werden uns zwei Förderstunden zur Verfügung gestellt. Leistungsschwächere Schüler und Schülerinnen werden zusätzlich zu den von uns durchgeführten Fördermaßnahmen „präventiv“ im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung durch Förderschullehrkräfte“ gefördert. In Absprache mit der Klassenlehrerin, in Zusammenarbeit mit den Eltern und der Förderschullehrkraft werden Vereinbarungen für jedes zu fördernde Kind getroffen und ggf. ein Förderplan erstellt (vgl. Regionales Konzept zur sonderpädagogischen Grundversorgung Hildesheimer Schulen). 



Betreuungskonzept

Die Betreuungsstunde ist verbindlicher Bestandteil des Modells „Verlässliche Grundschule“. Das Kultusministerium gibt vor, dass jede Schule für Kinder des 1. und 2. Jahrgangs eine verlässliche Betreuungszeit gewährleistet.

Bedeutung der Betreuungsstunde

  • Die Betreuung gibt den Eltern die Sicherheit, dass ihr Kind in der Schule gut aufgehoben ist.
  • Die Betreuungskräfte sind während der Betreuungszeit für die Kinder verantwortlich und bieten ihnen sinnvolle Aktivitäten an.

Rahmenbedingungen

  • Die Eltern melden ihr Kind verbindlich für ein Halbjahr an. Diese Anmeldung verlängert sich automatisch, falls vor Ende des 1. Halbjahres keine Abmeldung erfolgt (vgl. Anmeldungsformular zur Betreuung).
  • Eine Anmeldung muss schriftlich erfolgen.
  • Die Betreuungskräfte und die Klassenlehrerin erhalten eine Liste der angemeldeten Kinder.
  • Fehlende Kinder müssen entschuldigt werden. Die Entschuldigungen werden durch die Klassenlehrerin an die Betreuungskräfte weitergeleitet.
  • Pro Halbjahr zahlen die Kinder 5 Euro für die Erweiterung von Spiel- und Arbeitsmaterialien.
  • Es gibt zwei Betreuungsgruppen: Klasse 1 und Klasse 2
  • Der Betreuungsraum ist den Kindern vertraut, da es ihr Klassenraum ist.
  • Die Betreuungszeit umfasst eine Zeitstunde (12 Uhr bis 13 Uhr).
  • Absprachen der Betreuungskräfte bezüglich inhaltlicher und organisatorischer Fragestellungen werden getroffen.
  • Gespräche zwischen der Betreuungskraft und der Klassenlehrerin bezüglich einzelner Kinder erfolgen je nach Bedarf. Eine gute Zusammenarbeit und ein Austausch zum Wohle des einzelnen Kindes sind den Klassenlehrerinnen und pädagogischen Mitarbeiterinnen sehr wichtig.

Ziele:

  • sich angenommen, gut aufgehoben und geborgen fühlen
  • gewaltfreies Miteinander
  • Erziehung zur Gruppenfähigkeit, Bereitschaft zum sozialen Verhalten
  • Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Förderung sozialer Kompetenzen
  • Einhalten von Regeln (vgl. Schulregeln)
  • Förderung jedes einzelnen Kindes
  • aktives Zuhören (Gefühle erkennen und benennen)
  • Orientierung an den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler und Schülerinnen

Inhalt und Arbeitsweisen

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen der St.-Martinus-Schule versuchen mit ihrer Betreuungsarbeit einen Ausgleich für die Kinder zu schaffen, der ihnen Zeit gibt den erlebten Schultag hinter sich zu lassen und neue Kraft in den verschiedenen Betreuungsangeboten für die Hausaufgaben zu sammeln.

Je nach Jahreszeit und Witterung werden verschiedene Aktivitäten, unter denen die Kinder frei wählen können, angeboten. Die Angebotspalette umfasst: Malen, Basteln, Gesellschaftsspiele, Geschicklichkeitsspiele, Spiele auf dem Schulhof.

Die Kinder sollen auf jeden Fall auch die Zeit und die Gelegenheit haben, sich zurückzuziehen und zu entspannen.

Wir legen großen Wert auf den Umgang miteinander sowie das Erleben und Lösen von Konflikten. Die Kinder lernen ihre Probleme diplomatisch und ohne Gewalt zu lösen.

Im Gespräch werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und angeboten.

In der unterrichtsergänzenden Zeit werden den Kindern verschiedene Aktivitäten in Form von Spielen, Basteln, Experimentieren angeboten. Bei der Anzahl der Kinder sind mehrere, unterschiedliche Angebote gleichzeitig nötig, um kleinere Gruppen bilden zu können und um den Interessen der Kinder entgegen zu kommen.

Die Kinder kommen an, erzählen und suchen sich aus den Angeboten etwas heraus.

Gemeinsames 2. Frühstück in beiden Betreuungsgruppen:

Mit Beginn der Betreuung nehmen die Kinder gemeinsam ein zweites Frühstück in der Schule ein. In dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, miteinander über den Schultag zu sprechen oder die Betreuungskraft liest in dieser Zeit vor.

  • Erzählkreis

Ein Erzählkreis dient dem Gespräch über Erlebnisse, Probleme und aktuelle Themen sowie Sachthemen wie z.B.: Dinosaurier, Planeten, Kontinente, Berufe, Natur und Technik.

  • Experimente

Spannende Experimente kinderleicht gemacht mit alltäglichen Materialien wie Wasser, Öl, Kerzen, Rosinen, Münzen, Salz, Sand, Pfeffer, Backpulver machen den Kindern Spaß und fördern das Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Sie zeigen den Kindern, wie man mit ganz einfachen Mitteln forscht und entdeckt.

  • Künstlerische Aktivitäten und kreatives Gestalten

Ausgewählte Bastelangebote wie z.B.: Mandalas, Ausmalbilder, freies Malen, Kneten, Fensterbilder, Perlenarbeiten…dienen der Feinmotorik und fördern die Fantasie und die Kreativität jedes Einzelnen. Auch pantomimische Übungen sind Ausdruck von Kreativität.

  • Bewegung

Für die Kinder mit hohem Bewegungsdrang werden Spiele auf dem Schulhof und in Räumen angeboten.

Bewegungsspiele wie z.B.: Stopptanz, Fußball, Seilspringen, Hüpfspiele, Fangen, Tischtennis fördern die allgemeine Motorik, Kondition, sowie Geschicklichkeit und Teamgeist der Kinder.

  • Gesellschaftsspiele

Kartenspiele, Brettspiele und allgemein bekannte Spiele fördern das Spielverhalten in der Gruppe und konfrontieren die Kinder mit der Erfahrung des Gewinnens aber auch des Verlierens.

  • Sonstige Spiele

Weitere Spielangebote wie z.B.: Tier- und Sportquiz, Ratespiele, einfache Worträtsel, knifflige Labyrinthe, lustige Bildersuche, spannende Fehlersuche sorgen für Abwechslung und fördern die individuelle Entwicklung des Kindes.

Zusätzliche Schwerpunkte für die Betreuung in der 1. Klasse:

  1. Hilfestellung beim Einleben in den Schulalltag
    • Erkunden des Schulhauses und des Schulhofes
    • einen guten Umgang miteinander pflegen
    • die Gemeinschaft stärken
    • Freundschaften fördern
    • ggf. Streit schlichten
  2. Freude, Neugier und Interesse an Büchern wecken
    • tägliches Vorlesen (Ritual) von Büchern, zum Einstieg Vorlesen von Bilderbüchern mit kurzen Texten und Anschauen der Bilder
      • Das Interesse an Kinderbuchklassikern wie „Das kleine Gespenst“, „Jim Knopf“ oder „Die kleine Hexe“ soll durch Vorlesen (auch über eine längeren Zeitraum) – insbesondere in Klasse 2 – geweckt werden. Die Kinder werden animiert, selbst eines dieser Bücher weiter zu lesen.
    • Kinder zum Fragen ermuntern - Gespräche über den Lesestoff führen
      • a) nacherzählen
      • b) Inhalte wiedergeben
      • c) eigene Erlebnisse zu den Geschichten einbringen
    • evtl. entsprechende Bastelangebote zur Geschichte
    • Bilder zur Geschichte malen
    • Leseangebot durch Rollenspiele vertiefen
  3. Förderung der Feinmotorik
      • kneten
        • Perlen aufziehen
        • Bänder knüpfen
        • flechten lernen

        1. Förderung der Belastbarkeit bei Spielen
            • gewinnen und verlieren (z.B. beim sehr beliebten Fußballspielen)
            • Geduld beim Spiel haben
            • gerecht sein
              Angebote: Brettspiele, Tastspiele, Suchspiele, Ratespiele, Versteckspiele, klassenübergreifende Ballspiele (mit Klasse 2) auf dem Schulhof
          1. Ruhe- und Entspannungsphasen

                • Malen von Mandalas
                • Ausmalen von vorgefertigten Bildern
                • eigene Bilder malen
                • Selbstspiel mit Figuren, Autos, Bausteinen, Murmelbahn, Holzeisenbahn

               


              Beratungskonzept

              Beratung der Kinder im Unterricht

              Jede Lehrkraft hat die Aufgabe, das Kind in seinem täglichen Lernprozess zu begleiten. Wir Kolleginnen verstehen uns in unserer Rolle nicht nur als Helfer, sondern auch als Berater – sowie es auch in der klassischen Montessori-Pädagogik erfolgt. Insofern beraten wir das Kind beim Lernen und halten geeignete Unterrichtsmaterialien bereit.

              Beratung mit den Kolleginnen

              Beratung im Zuge der Qualitätssicherung im Unterricht erfolgt durch Besuche im Unterricht einmal im Schuljahr durch die Schulleiterin. Im anschließenden Beratungsgespräch werden auf der Grundlage eines Kriterienkatalogs Möglichkeiten zur stetigen Verbesserung von Unterricht besprochen.

              Beratung im Kolleginnenkreis

              Probleme, Schwierigkeiten, die sich im Alltag ergeben, werden im Kollegium erörtert und Hilfsmaßnahmen getroffen.

              Beratung mit den Eltern

              Im Schuljahr bieten wir den Eltern zwei offizielle Elternberatungstage/Elternsprechtage an. Darüber hinaus weisen wir die Eltern darauf hin, bei Problemen das Gespräch mit den

              Lehrerinnen zu suchen, um beratend tätig zu werden und ggf. geeignete Maßnahmen zur

              Forderung bzw. Förderung einzuleiten. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten sowie der Klassen- bzw. Fachlehrerin (ggf. auch mit der Schulleitung) sind zum Wohle des Kindes sehr wichtig. Bei Bedarf werden außerschulische Organisationen hinzugezogen:

              Beratung unter Einbeziehung außerschulischer Organisationen

              Die St.-Martinus-Schule hat eine relativ homogene Schülerpopulation. Dennoch können bei einzelnen Kindern individuelle Probleme auftreten, die möglicherweise nur in Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen bewältigt werden können. Die Probleme liegen z.B.

              • im Bereich Rechtschreibung/Lesen (Lese-/Rechtschreibschwäche)
              • im Fach Mathematik (Rechenschwäche)
              • in anderen Fächern (= Teilleistungsstörungen)
              • im Bereich der Fein –und Grobmotorik
              • im sozialen Bereich: Verhalten im Unterricht; Verhalten anderen Kindern/Erwachsenen gegenüber
              • im medizinischen Bereich (Krankheiten, z.B. ADHS, Allergien, Sprechprobleme, Wahrnehmungsstörungen, ...)
              • im familiären Bereich

              Bei allen Problemen ist uns ein offener und ehrlicher Dialog mit den Erziehungsberechtigten sehr wichtig. Bei Bedarf muss eine Schweigepflichtsentbindung eingeholt werden, damit ein konstruktiver Austausch erfolgen kann und Hilfsmaßnahmen zum Wohle des Kindes eingeleitet werden können.

              Da schulinterne Beratungsmaßnahmen an Grenzen stoßen können, ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen zum Wohle des Kindes zum Teil notwendig.

              Adressen von sämtlichen Beratungsstellen in Hildesheim können in der Schule erfragt werden.


              Konzept zur Fortbildung

              Das Kollegium der St.-Martinus-Schule ist innovativ und Fortbildungen gegenüber sehr aufgeschlossen. Fortbildungen sind für jede Kollegin wichtig und ein wichtiger „Meilenstein“ auf dem Weg zur stetigen Qualitätssicherung und Weiterentwicklung in unserer Schule. Fortbildungswünsche werden zu Beginn des Schuljahres erfasst.

              Leitsätze:

              • Wir bilden uns regelmäßig fort.
              • Wir nutzen eigene Potentiale: Fortbildungen z.B. durch die Kompetenzen der Kolleginnen.

              Grundsätze und Ziele:

              • Fortbildungen werden von der Schulleitung positiv unterstützt und genehmigt, es sei denn, dass schulorganisatorische Bedingungen dies nicht ermöglichen.
              • Die Teilnahme an Fortbildungen verpflichtet dazu, dass zeitnah über Inhalte dieser Weiterbildungsmaßnahme berichtet wird. Materialen werden dem Kollegium zur Verfügung gestellt, da jede Qualifizierung primär unter dem Aspekt der Verbesserung der Unterrichtsqualität der gesamten Schule zu sehen ist.
              • Die Kolleginnen, die an einer Fortbildung teilnehmen, sind sich ihrer Verantwortung bezüglich des zu erteilenden Unterrichts durch eine pädagogische Mitarbeiterin bewusst: Arbeitsmaterialien für die Klasse werden an die jeweilige pädagogische Mitarbeiterin weitergegeben, damit der Vertretungsunterricht sinnvoll und die Zeit effektiv genutzt wird.

              Übliche Formen der Fort- und Weiterbildung:

              1. schulinterne Fortbildungen des Kollegiums
              2. Fortbildungen einzelner Kolleginnen mit fachlicher Schwerpunktsetzung und anschließender Berichterstattung auf Dienstbesprechungen
              3. Teilnahme an den Hildesheimer Pädagogischen Tagen durch mindestens eine Kollegin
              4. Fortbildungsveranstaltungen mit den beiden Kindertagesstätten und der Himmelsthürer Grundschule
              5. gegenseitige Hospitationen im Unterricht

              Alle besuchten Fortbildungen werden in einer Übersicht dokumentiert.


              Konzept zur Gesundheitsförderung

              Ein Meilenstein unseres Schulprogramms ist die Gesundheitserziehung.

              • Wir achten auf eine gesunde Ernährung, indem schon beim ersten Elternabend in Klasse 1 empfohlen wird, den Kindern ein gesundes Frühstück mit Obst und Gemüse mitzugeben. Süßigkeiten gehören nicht in die Brotdose.

              • Bei einem gemeinsamen Klassenfrühstück (z.B. beim Martinsfest) wird zuvor mit den Kindern überlegt, welche Dinge gesund sind und mit in die Schule gebracht werden sollten.

              • Gesundheitserziehung soll durch die „St.-Martinus-Naturkostbar“ gefördert werden: Einmal im Monat ist eine Klasse dafür verantwortlich, für alle Kinder der Schule Rohkost (Gemüse/Obst) vorzubereiten und in Form eines Naturkost-Probierbuffetts anzubieten. Außerdem wurde im Schulgarten ein Kräuterbeet angelegt, um z.B. Kräuterquark und Kräutertee für ein gemeinsames Klassenfrühstück zuzubereiten.

              • Schwerpunkte der Gesundheitserziehung werden im Sachunterricht thematisiert.

              • Zur Gesundheit gehört auch ein gesunder Körper: Als ausgezeichnete

              „sportfreundliche Schule“ ist uns Bewegung sehr wichtig.


              Konzept zum Umgang mit Hausaufgaben

              • Hausaufgaben dienen der Übung und Anwendung des Gelernten. Sie ergeben sich aus dem Unterricht und werden von der Lehrkraft entsprechend gewürdigt. Die Kinder werden durch die Aufgaben an selbstständiges Arbeiten im häuslichen Bereich herangeführt und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess. Die Aufgabenstellungen sind den Kindern als Übungsformen bekannt bzw. werden so gegeben oder vorbesprochen, dass die Kinder sie selbstständig bearbeiten können.

                • In Absprache mit den Eltern wirken diese unterstützend und helfen den Kindern (insbesondere in Klasse 1 und 2) beim Lesen, Kopfrechnen und dem Lernen des Einmaleins.

                • Manchmal können Hausaufgaben auch der Vorbereitung bestimmter Unterrichtsvorhaben dienen, sodass die Kinder aufgefordert sind, etwas von zu Hause mitzubringen (z.B. Bücher/Materialien zu bestimmten Themen), damit daran gemeinsam in der Schule weitergearbeitet werden kann.

                • Hausaufgaben können zeitlich begrenzt gegeben werden, da das Arbeitstempo bei den Kindern sehr unterschiedlich ist: z.B. „Rechne 15 Minuten im Mathebuch auf Seite…“.
                • Manchmal können Hausaufgaben auch über einen längeren Zeitraum aufgegeben werden, damit die Kinder lernen, ihre Zeit einzuteilen.
                • Hausaufgaben können differenziert und individualisiert gegeben werden. Das heißt, dass nicht immer jedes Kind der Klasse die gleichen Aufgaben zu erledigen hat. Im Idealfall bestimmt das Kind selbst einen Teil seiner Hausaufgaben mit (z.B. „Ich rechne heute 10 Aufgaben“).

                Per Erlass sind mit Beginn des Schuljahres 2012/13 für alle Kinder 30 Minuten für die Dauer der Hausaufgaben festgelegt worden.

                Falls ein Kind die zeitliche Dauer der Hausaufgaben stark überschreitet, liegt es im Ermessen der Erziehungsberechtigten bzw. an den Absprachen mit der Lehrerin, ob das Kind weiter arbeiten soll oder nicht. Falls die Hausaufgaben nicht in einem angemessenen Zeitrahmen fertig gestellt werden, genügt eine Notiz der Erziehungsberechtigten an die Lehrerin, um mitzuteilen, bis wohin ihr Kind gekommen ist und wie viel Zeit es benötigt hat.


                Konzept zur Interkulturellen Bildung

                Zu den Erziehungsaufgaben gehört laut Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“ u.a. die Interkulturelle Erziehung (2.6). Um Kinder zu Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen zu erziehen, ist eine vorurteilsfreie Begegnung, Aufgeschlossenheit und Auseinandersetzung mit dem Andersartigen von Anfang an wichtig.

                Interkulturelles Lernen durch Kinder mit Migrationshintergrund

                Kinder mit Migrationshintergrund bereichern durch ihr Wissen und ihre Erfahrungen den Unterricht. Dies kann beispielsweise durch das Singen eines Liedes in ihrer

                Herkunftssprache oder durch das Lernen einzelner Wörter in ihrer Erstsprache sein. Das

                Sprechen einiger Wörter in ihrer Sprache wird von den anderen Kindern oft mit großer Bewunderung aufgenommen. Auf diese Weise werden die Kinder für andere Sprachen und Länder sensibilisiert und zur Offenheit mit nichtdeutschen Lebensweisen in Ansätzen vertraut gemacht.

                Interkulturelles Lernen am Beispiel unseres Patenkindes in Bolivien

                Seit 1996 hat unsere Schule Patenkinder in Bolivien. Von 2002 bis 2013 haben wir ein Mädchen namens Delicia Montano Aguayo in Bolivien unterstützt. Delicia ist im Heim aufgewachsen. Inzwischen ist sie 20 Jahre alt, hat den Beruf der Sekretärin erlernt und kann nun selber für sich sorgen. Seit Herbst 2013 haben wir ein neues Patenkind: Micaela Salvatierra. Micaela ist am 18.9.2013 drei Jahre alt geworden. Mit zwei Jahren – im Januar 2013 – kam sie ins Heim, weil ihre Mutter das Zuhause verlassen hat und ihr Vater alkoholabhängig ist. Wir unterstützen Micaela und die anderen Heimkinder finanziell und freuen uns, Micaela auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Der Austausch von Briefen erfolgt über die „Bolivienpartnerschaft San Gabriel“ (Friesenstr. 14, 31134 Hildesheim).

                Briefe aus Bolivien und inhaltliche Aktivitäten vermitteln den Kindern einen Bezug zu der Lebensumgebung und der bolivianischen Kultur (vgl. auch Konzept zur Umweltbildung – Themenschwerpunkt für 2011-2013: „Globales Lernen am Beispiel von Bolivien“: Durchführung einer Bolivien-Projektwoche und eines Bolivien-Schulfestes, s. Homepage).


                Methodenkonzept – Basiskompetenzen/Schlüsselkompetenzen

                Basiskompetenzen sind grundlegende Kompetenzen – „Schlüssel“ zur Welt, die Kinder benötigen, um in unserer Gesellschaft leben zu können. Gleichzeitig sind sie ein wichtiges Fundament für den Besuch der weiterführenden Schulen.

                Basiskompetenzen werden von den Kindern im Laufe der Grundschulzeit erworben. Der Erwerb ist nicht ausdrücklich an einzelne Schuljahre gebunden. Spezielle Methoden, fachspezifische und grundlegende Kompetenzen sind sowohl in den Unterricht als auch als auch in die Schulregeln integriert. Sie werden im täglichen Miteinander, im Arbeits- und Lebensalltag der Schule gelernt und gelebt.

                Hier sind sie als Zusammenstellung zu verstehen.

                Lern- und Arbeitstechniken

                • mit verschiedenen Materialien umgehen (Ausschneiden, Falten, Kleben, mit dem Lineal umgehen können…)
                • den Arbeitsplatz und Ranzen in Ordnung halten und das Klassenarbeitsmaterial sorgsam nutzen und richtig wegräumen
                • Hefte und Mappen ordentlich und übersichtlich gestalten (ggf. Inhaltsverzeichnis erstellen)
                • Hausaufgaben anfertigen
                • mit verschiedenen Schreibmaterialien schreiben und umgehen können
                • etwas richtig und ordentlich abschreiben (u.a. Tafelbilder, Tabellen…)
                • etwas aus dem Kopf richtig schreiben
                • etwas nachschlagen (im Wörterbuch, im Lexikon)
                • etwas zu einem Thema selbstständig finden (in einem Buch, in der Bücherei, durch Fragen, im Internet) und dazu etwas sagen oder schreiben
                • Arbeitsergebnisse präsentieren (Ausstellungen, Wandzeitungen, Rollenspiele, Theaterstücke, Plakat, …)
                • Umgang mit dem Computer (Lernprogramme anwenden vgl. Medienkonzept)
                • etwas sinnentnehmend lesen, wiedergeben und anwenden
                • Wesentliches in Texten finden und markieren, Kerninformationen herausfiltern und sich Notizen machen
                • laut und deutlich sprechen
                • aktiv zuhören und Gehörtes wiedergeben
                • etwas auswendig lernen
                • zusammenhängend erzählen (vollständige Sätze)
                • etwas vor anderen frei erzählen, vortragen, vorlesen und sachlich berichten (Erzählkreis, Referat, Gedicht …)
                • überzeugend argumentieren, eigene Meinungen begründen und vertreten
                • sich selbst einschätzen

                soziale Kompetenzen (vgl. auch buddY-Konzept)

                • Einhalten unserer Schulregeln
                • Klassendienste wahrnehmen (Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft)
                • Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens
                • sich begrüßen und verabschieden
                • um etwas höflich fragen oder bitten, sich bedanken
                • Gesprächsregeln beachten
                • mit Gleichaltrigen, in altersgemischten Gruppen und mit Erwachsenen angemessen kommunizieren
                • mit anderen zusammenarbeiten (zu zweit, in Klein- oder Großgruppen)
                • in den verschiedenen Sozialformen (Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Gesprächskreis) angemessen und rücksichtsvoll arbeiten
                • hilfsbereit sein, wenn Hilfe benötigt wird
                • keine verbale oder physische Gewalt einsetzen und um die Gefahren wissen (Fairness)
                • mit Konflikten umgehen (Konfliktfähigkeit), Lösungsstrategien entwickeln, eigene Fehler einsehen (Reflexionsfähigkeit) und sich entschuldigen
                • Empathie für andere entwickeln und entsprechend handeln (trösten, helfen, reden,...)
                • Verantwortung für Jüngere übernehmen (vgl. Patenkonzept)
                • Verantwortung innerhalb der Gruppe (Klasse, Schulgemeinschaft) übernehmen

                Diese Unterrichtsmethoden/Sozialformen werden bei uns angewendet:

                • Erzählkreis Die Klasse sitzt im Stuhlkreis und jeder hat die Möglichkeit, etwas zu erzählen.
                • Schülerkette Die Kinder nehmen sich gegenseitig dran.
                • Stationslernen An verschiedenen Stationen bearbeiten die Kinder unterschiedliche Aufgaben zu einem Thema.
                • Lerntheke Die Aufgaben werden den Kindern nebeneinander wie an einer „Theke“ angeboten (ähnlich wie Stationslernen).
                • Freiarbeit Die Kinder wählen eine Arbeit selbstständig aus.
                • Projektarbeit Die Kinder bearbeiten ein Thema projektartig unter verschiedenen Fragestellungen.
                • Frontalunterricht Lehrer-Schüler-Gespräch
                • Gruppenarbeit Die Kinder erarbeiten etwas in Gruppen.
                • Partnerarbeit Die Kinder arbeiten mit einem Partner / einer Partnerin.
                • Einzelarbeit Die Kinder arbeiten alleine.


                Patenkonzept

                Unser Leitgedanke „Ein bisschen so wie Martin“ wird in besonderer Weise in unserem Patenkonzept realisiert. Kinder einer höheren Klasse (3. Klasse) werden Paten für die Kinder der neuen 1. Klasse.

                Diese Patenschaft wird durch verschiedene Aktivitäten gelebt:

                • Vor dem Einschulungstag schreiben die Kinder der 3. Klasse Begrüßungsbriefe, die beim ersten Elternabend an die Eltern der neuen Erstklässler verteilt werden.
                • Die Drittklässler basteln ein Geschenk zur Einschulung.
                • Beim Einschulungsgottesdienst werden die Erstklässler von ihren älteren Paten beim Namen gerufen und in die Schulgemeinschaft eingeführt.
                • Die älteren Paten helfen den jüngeren beim Lesenlernen und/oder beim Schreiben ins Montags- bzw. Erzählheft.
                • Gemeinsame Bastelaktionen (z.B. Basteln mit Kastanien im Herbst) bereichern die Patenschaft.
                • Die Großen helfen in den Pausen, beim Anziehen und Zurechtfinden in der neuen Umgebung (Pausen-Ausleihe im Gartenhaus) und ggf. bei kleinen Konflikten. • Die Kleinen lernen von den großen Paten (z.B. Regeln auf dem Schulhof bzw. allgemeine Schulregeln)
                • Patenfrühstück am Martinstag
                • Gemeinsamer Ausflug beider Patenklassen

                Ziele:

                • Kompetenzerweiterung im sozialen Bereich (jüngere lernen von älteren Schülern, u.a. auch die Schulregeln… ).
                • Ältere übernehmen Verantwortung und kümmern sich um die jüngeren Patenkinder. Die Selbstständigkeit wird gefördert.
                • Stärkung der Schulgemeinschaft: Die Kinder verstehen sich nicht nur als Klassen-, sondern auch als Schulgemeinschaft.
                • Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule wird erleichtert.
                • Ängste und Unsicherheiten werden durch die individuelle Begleitung abgebaut.


                Konzept zur Prävention (vgl. auch buddY-Konzept)

                Wir verstehen uns als Berater und Helfer und begleiten jedes einzelne Kind beim Lernen. Für uns gehört zu einer fundierten Präventionsarbeit eine gewisse Grundhaltung, die wir unseren Schülern mit auf den Weg geben wollen: Wichtig ist uns die Stärkung der Schülerpersönlichkeit durch eine Lob- und Anerkennungskultur. Kinder, die mit einem positiven Selbstwertgefühl und einem gesunden Selbstvertrauen aufwachsen, können gestärkt und selbstbewusst auf ihr weiteres Leben blicken und sind aus dieser Grundhaltung heraus „geschützt“.

                Jede Gemeinschaft braucht Regeln: Unsere Schulregeln wurden in Zusammenarbeit mit allen Kindern unserer Schule erstellt. Aus ihnen wird deutlich, dass Regeln notwendig sind für ein gutes Miteinander. Im Klassenunterricht werden u.a. auch der Umgang und die Bedeutung von Regeln thematisiert. Bei Konflikten oder Streitigkeiten wurden Maßnahmen und Regeln für ein richtiges Verhalten besprochen. Diese disziplinarischen Maßnahmen sollen bei den Kindern eine Einsicht in ihr Fehlverhalten bewirken.

                Die Kinder wissen, dass sie ihre Probleme, Konflikte oder Streitereien zunächst versuchen untereinander zu lösen. Gelingt dies nicht, wissen sie auch, dass sie sich an ihre Lehrerin und ggf. auch an die Schulleiterin wenden dürfen.

                In der Pause werden Konflikte – wenn nötig – durch das buddY-Team oder die jeweilige Pausenaufsicht geregelt. Bei kleineren Streitigkeiten vermitteln oft auch die älteren Patenschüler.

                Präventionsarbeit bezüglich der gesunden Ernährung, des Medienkonsums, … erfolgt u.a. im Rahmen des Sachunterrichts.

                Ggf. erfolgen Gespräche mit Schülern und Eltern z.B. über den sinnvollen Umgang mit dem Fernseher, Computer, Internet und Computerspielen, sowie Gespräche über Gewalt verherrlichendes Spielzeug (z.B. Karten, Filme, Spielfiguren…).

                Die Präventionsbeauftragte bei der Hildesheimer Polizei kann ebenfalls einbezogen werden: Sie arbeitet einerseits mit den Kindern im Unterricht, andererseits kann sie auch zu Elternabenden eingeladen werden, um Eltern z.B. über Gefahren im Internet und über mögliche präventive Maßnahmen zu informieren.


                BuddY-Konzept (Ergänzung des Präventionskonzeptes)

                Das buddY-Programm fördert zukunftsrelevante Kompetenzen mit Hilfe der PeergroupEducation. Die Schüler lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und haben so gute Voraussetzungen sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Das buddY-Programm ist auch ein Präventionsprogramm. Wer selbstbewusst auftritt, wird nicht so leicht negativ zu beeinflussen sein. buddY verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler an Entscheidungen zu beteiligen, unter anderem, um so zu einem guten Schulklima beizutragen.

                Unser Leitbild „Mit St. Martin auf dem Weg. Ein bisschen so wie Martin möchte ich gerne sein!“ ergänzt das buddY-Programm, das für uns mehr als ein „Programm“ ist, da es eine gewisse „Haltung“ im täglichen Umgang meint: „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“

                Unser Ziel ist es, mit den vier Qualitätsleitzielen des buddY-Programms zu arbeiten.

                Diese vier Qualitätsleitziele sind:

                • Peergroup-Education ’ Patenschüler
                • Lebensweltorientierung ’ Bücherei am Wohnort, Mitbestimmung bei Klassenaktivitäten
                • Partizipation ’ Schülerrat, Klassenentscheidungen
                • Selbstwirksamkeit ’ Forum, Helfer für Mitschüler

                Im Schulleben und Unterricht sollen diese Ziele realisiert werden. Je besser es gelingt, diese Ziele zu erreichen, umso mehr übernehmen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für sich und andere.

                Um im Schulgeschehen Raum für das Erreichen unserer Ziele zu haben, ist an der St.Martinus-Schule eine „soziale Stunde“ im Stundenplan fest verankert: Im „Klassenrat“ werden LOB, WÜNSCHE und KRITIK thematisiert. Während der Woche haben die Kinder die Möglichkeit, zu diesen Rubriken etwas, das sie bewegt, aufzuschreiben. Im Klassenrat wird darüber gesprochen; es werden von den Kindern Lösungen erarbeitet. So wird eine Kultur des Lobens, aber auch der angemessene Umgang mit Kritik eingeübt. Inhalt der sozialen Stunde (Klassenratsstunde) ist es weiterhin, sich selbst demokratisch Regeln des Miteinanders zu geben und zu überprüfen wie gut diese Regeln eingehalten werden bzw. was optimiert werden soll.

                In regelmäßigen Abständen wird eine Schülerbefragung durchgeführt. Daraus können

                Arbeitsschwerpunkte bestimmt und Kriterien für die Einhaltung bzw. Konsequenzen für die Nichteinhaltung aufgestellt werden. Im Klassenrat kann regelmäßig geprüft werden, was sich schon verbessert hat und ob ein neuer Themenschwerpunkt erarbeitet werden sollte (Regel der Woche / des Monats, Regelwächter).

                Alle Kinder sind an der Festsetzung von einzelnen Schwerpunkten, Kriterien und Konsequenzen beteiligt. Das heißt:

                • sie lernen voneinander, füreinander, miteinander ’ Peergroup-Education
                • die Arbeit kommt mitten aus dem Schulleben ’ Lebensweltorientierung
                • die Kinder merken, dass sie mit ihrem Engagement etwas bewegen können. Ihre

                Wünsche, Probleme werden ernst genommen. Sie sind die Hauptakteure, das schafft

                Selbstvertrauen ’ Selbstwirksamkeit

                Hauptziel der sozialen Stunde / Klassenratsstunde ist es, allen Kindern Raum für diese „buddY-Haltung“ zu geben, damit sie zunehmend mehr Verantwortung übernehmen. In allen Klassen ist bzw. wird ab Klasse 1 ein Klassenrat eingeführt.

                Ab dem Schuljahr 2011/12 werden in der buddY-Team-AG Streitschlichter ausgebildet. Die Teilnehmer lernen bei Konflikten zu vermitteln und eine Lösung für die Streitenden anzubahnen. Die Kinder aus der buddY-AG helfen außerdem, diese Streitschlichterstrategien in den Klassen anzuwenden.

                BuddY im Überblick:

                Die „buddY-Ideen“ ergänzen unser Leitbild „Ein bisschen so wie Martin…“, das ein wichtiges Fundament für unsere Arbeit ist.

                Schüler übernehmen Verantwortung …

                … im Unterricht

                • Helfersysteme (z.B. Helferstrippe, Partnerhilfe)
                • Klassenregeln
                • Regel der Woche / des Monats
                • Streitteppich („VertrageTeppich“)
                • Vorlesetag: ältere Schüler lesen in den Klassen vor.
                • ältere Schüler machen ihr Praktikum
                • Denken und planen im Sinne von
                  • Selbstwirksamkeit
                  • Lebensweltorientierung
                  • Peergroup-Education
                  • Partizipation


                … in allen Klassen

                • Umsetzung der Problemfelder der Schülerbefragung
                • Gestaltung der sozialen Stunde:
                • Klassenrat mit dem Ziel, dass der Lehrer zum Teilnehmer wird und sich in seiner Leitungsrolle zurücknimmt.
                • Schüler übernehmen Verantwortung!
                • übergreifendes Lernen:
                  • Seniorenweihnachtsfeier
                  • AG-Angebote Kl. 1-4
                  • Patenklassen, -kinder
                  • Projektwoche Kl. 1-4
                  • Projekttage


                … in der Schule

                • Schülerrat
                • Schülerbefragung in regelmäßigen Abständen
                • Pausenspielausleihe
                • Schulregeln
                • soziale Stunde ab 2011/12
                • buddY-Team-AG seit 2011/12

                Unser Fundament: Ein bisschen so wie Martin…


                Konzept zur Schullaufbahnberatung

                Zur Beratung bei der Schullaufbahnwahl nach Klasse 4 gibt es folgendes Beratungskonzept:

                Beim ersten Elternabend in Klasse 4 wird über die Schullaufbahnempfehlung informiert.

                Im September/Oktober werden die Eltern der 4. Klassen im Rahmen unserer Kooperationsvereinbarungen im kath. Schulverbund zu einem Informationsabend der weiterführenden katholischen Schulen eingeladen. Je ein Vertreter der Augustinus-Schule, der Albertus-Magnus-Schule, der Marienschule und des Josephinums stellen ihr Schulkonzept vor. Der Informationsabend findet im jährlichen Wechsel an den verschiedenen weiterführenden katholischen Schulen statt.

                Im November bieten wir allen Eltern einen Elternberatungstag an. Darüber hinaus haben die Eltern immer die Möglichkeit, Einzelgespräche mit der Klassen- oder Fachlehrerin während des gesamten Schuljahres zu vereinbaren, um sich u.a. über den Lernstand des Kindes auszutauschen.

                Im November / Dezember erhalten die Eltern eine tabellarische Übersicht über die Termine der Informationsabende der einzelnen Schulen. Informationsmaterialien

                (Flyer, Einladungen zum Tag der offenen Tür) werden an die Kinder ausgegeben

                bzw. am Elternberatungstag ausgelegt. Alle haben so die Möglichkeit, sich vor Ort über ihre Wunschschulen zu informieren. An unserer Infosäule wird zusätzlich durch Plakate auf Informationsveranstaltungen in den verschiedenen weiterführenden Schulen hingewiesen.

                Im Januar bekommen die Kinder mit den Halbjahreszeugnissen die Trendmeldung zur Schullaufbahnempfehlung. Die Eltern werden zu einem Beratungsgespräch eingeladen und können Ihr Kind mitbringen. Mit dem Kind wird im Rahmen der Zensurenbesprechung für das Zeugnis ebenfalls ein Beratungsgespräch geführt. Vor Ausgabe des Zeugnisses haben die Eltern die Möglichkeit zu einem weiteren Beratungsgespräch in die Schule zu kommen.

                Wir ermöglichen einzelnen Kindern die Teilnahme an angebotenen

                Schnuppertagen in den weiterführenden Schulen.

                Mit der Ausgabe der Jahreszeugnisse erhalten die Kinder ihre

                Schullaufbahnempfehlung.


                Konzept zur Umweltbildung

                Umwelterziehung ist uns wichtig. Der Umweltgedanke wird im Sachunterricht aufgegriffen und im täglichen Miteinander praktiziert. Auch im Religionsunterricht wird mit den Kindern die „Schöpfung“ thematisiert und auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihr hingewiesen.

                Umwelterziehung wird bei uns vielfältig verwirklicht:

                • Wir haben einen Schulgarten, der mit den Kindern bestellt wird. Besonders groß ist die Freude, wenn Tomaten, Äpfel, Kartoffeln, … etc. geerntet werden können. Im Frühling lernen die Kinder die ersten Frühblüher kennen und im Sommer bewundern sie die Sonnenblumen.
                • Jede Klasse hat auf unserem Schulgrundstück einen „Patenbaum“, der im Wandel der Jahreszeiten besonderer Beobachtung unterliegt.
                • Seit Mai 2012 bietet der Verein „Chance e.V“ für Kinder unserer Schule eine Garten-AG an. „Hinter dem Bernwardshof“ wird von AG-Kindern unter Anleitung der Vereinsmitglieder ein Gartengrundstück bewirtschaftet.
                • Der Hofdienst sorgt für einen sauberen Schulhof.
                • Außerschulische Lernorte werden in die Umwelterziehung einbezogen: Besuche im Schulbiologiezentrum lassen die Kinder Natur erleben (Gewässerproben, Apfelsaft selber machen, Bienen, Lebewesen im Teich/in der Hecke/auf der Wiese/im Wald…).
                • Umwelterziehung erfolgt auf Klassenfahrten: z.B. geführte Wanderungen mit einem Förster im „Nationalpark Harz“, Besuch des Naturfreundehauses in St. Andreasberg bzw. Torfhaus, umweltfreundliches Verhalten im Wald…
                • Unsere Schulwandertag führt in die Natur und schließt Naturbeobachtungen ein.
                • Becherlupen stehen den Kindern im Klassensatz zu genaueren Forschungen zur Verfügung.
                • In den Klassen erfolgt eine Mülltrennung. Aufgrund des Ungeziefers steht in den Klassen keine Biotonne. Für anfallenden Biomüll wird eine kleine Schüssel bereitgehalten, deren Inhalt von den Kindern auf den schuleigenen Kompost gebracht wird. Im Rahmen des Sachunterrichts und anlassbezogen, z.B. in der Frühstückspause, ist „Müllvermeidung“ ein wichtiges Thema. Für ein gesundes Frühstück sind Verpackungen nicht erforderlich. Das Frühstück sollte nicht nur gesund, sondern möglichst auch „müllfrei“ sein.
                • In den Klassen gibt es verschiedene „Umweltdienste“:

                Der „Altpapierdienst“ ist für die Entsorgung des Altpapiers verantwortlich.

                Wöchentlich bringen zwei Kinder das Altpapier der Klasse zum Container.

                Der „Energiedienst“ hat folgende Aufgaben: o Stoßlüften in der Pause o Heizung regulieren o Licht ausmachen

                • Wir achten auf eine Erziehung zum achtsamen Umgang mit Energie Verantwortungsvoller Umgang mit dem Rohstoff Papier

                Sammeln von Druckerpatronen in der Schule (Projekt Sammeldrache)

                Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 nehmen wir am Stifterecycling-Programm teil. Müllvermeidung (s.o.)

                Aus den vorausgegangenen Schilderungen wird deutlich, dass uns Umwelterziehung wichtig ist und wir diesen Aspekt in Zukunft noch stärker intensivieren wollen.

                Daher wurde am 12.11.09 in der Gesamtkonferenz der Beschluss gefasst, am Projekt „Umweltschule in Europa“ teilzunehmen.

                Themenschwerpunkte für 2009 – 2011:

                1. Gesunde Ernährung
                2. Ressourcenschonung: „Rund um den Müll“

                Themenschwerpunkte für 2011 – 2013:

                1. Der Natur auf der Spur: Unser Schulgelände
                2. Globales Lernen am Beispiel von Bolivien

                Themenschwerpunkte für 2013 – 2015:

                1. Biologische Vielfalt am Beispiel von Insekten
                2. Wasser ist Leben


                Konzept zur Sprachförderung vor der Einschulung

                Nach Durchführung des Sprachstandsfeststellungsverfahrens im Mai – ein Jahr vor der Einschulung – wird entschieden, welche Kinder an den Sprachfördermaßnahmen teilnehmen müssen.

                Es wird situationsabhängig gearbeitet, wobei die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder einbezogen und ihre sprachliche Kompetenz durch praktisches Tun erweitert wird. Aufgrund der sehr kleinen Lerngruppen ist eine individuelle Förderung und Differenzierung besonders gut möglich.

                Ein Austausch mit den Erzieherinnen des Kindergartens erfolgt regelmäßig, ebenso Gespräche mit den Eltern.

                Nachfolgende Themengebiete / Inhalte, die für den Alltag der Kinder und ihre Erfahrungswelt bedeutsam sind, werden erarbeitet.

                Inhalte

                Themengebiete:

                Das bin ich

                • Namen
                • Begrüßen, Verabschieden
                • Jungen – Mädchen
                • Das mag ich am liebsten
                • Befinden (Mir geht es …, wie geht es dir?)

                Meine Familie

                • Vater/Mutter/Geschwister, etc.
                • Das ist mein/e … (Alter, Größe, Haar, …)

                Wohnen

                • Bei uns zu Hause (Wohnung, Haus, Garten, Balkon, Keller, …)
                • Kinderzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad, …
                • Möbel, Einrichtungsgegenstände

                Tiere

                • Haustiere
                • Einheimische Wildtiere (Bezug: Wildgatter)
                • Zootiere
                • Tierkinder, Tierfamilien (z. B. Hahn, Huhn, Küken) - Tiere mit Fell/Federn/Schuppen/Haut - Wo leben die Tiere?
                • Tierlaute

                Mein Körper

                • Körperteile
                • Meine Sinne
                • Wenn ich krank bin …
                • So bleibe ich gesund …

                Kleidung

                • Kleidungsstücke (Lieblingskleidung)
                • So sieht meine Kleidung aus: Farbe, Beschaffenheit
                • Kleidung im Sommer/im Winter (in Verbindung mit dem Thema Zeit)
                • Abläufe beim Anziehen (zuerst …, dann…; Lied „Jetzt zieht Hampelmann…“)

                Zeit

                • das Jahr, Jahreszeiten
                • Monate, Wochentage
                • Tageszeiten, mein Tagesablauf

                Ernährung

                • Obst, Gemüse (>Jahreszeiten)
                • Einkaufen, Markt, Supermarkt
                • Mahlzeiten, Gerichte (Lieblingsessen)
                • Getränke
                • Gesundes Essen, ungesundes Essen

                Gefühle

                • Wie fühle ich mich heute? Warum?
                • Gefühle anderer Menschen
                • Angst, Freude, Müdigkeit, Zorn, Traurigkeit

                Schule

                • Bald komme ich in die Schule, wie geht es mir damit?
                • In der Klasse: Tafel, Schulranzen, Schwamm, Kreide
                • Arbeitsmaterialien, was brauche ich wann und wo
                • Das Schulgebäude (Räume, Hof, Toiletten, …)
                • Farben und Zahlen (Buchstaben)

                Die Kinder benötigen eine Mappe für ihre Arbeitsblätter sowie Buntstifte, Schere und Kleber (sind im Kindergarten vorhanden).

                Die Unterrichtszeit wird in verschiedene kürzere Aktivitäten unterteilt. Folgende Elemente werden dabei in unterschiedlicher Zusammensetzung in die Unterrichtsstunden einbezogen:

                1. Lieder, Reime, Gedichte
                2. Malen, Basteln, Ausmalen
                3. Bewegungsspiele im Raum
                4. Spiele am Tisch
                5. Freies Erzählen
                6. Erzählen zu Wimmelbildern, Bildergeschichten, Bildkarten
                7. Vorlesen (auch gemeinsames Lesen durch Bilder im Text)

                Bei allen Elementen stehen die Sprache, bzw. das Sprechhandeln der Kinder im Vordergrund!!!

                  Lieder, Reime, Gedichte

                  Jede Unterrichtsstunde beginnt mit einem Lied (z. B. Begrüßungslied) und endet mit einem Lied (Wunschlied oder Verabschiedungslied).

                  Die Inhalte der Lieder, Reime, Gedichte werden durch Bildkarten, Bewegungen oder Gesten inhaltlich unterstützt. Dabei kann auch gut das Silbenklatschen oder – schwingen eingebaut werden. Die Kinder sollen auch die Reime erkennen und finden und eigene Reime und Reimsätze erfinden (auch Spaßreime).

                  Auch ein erstes Anlautefinden (Stabreime, u. a.) hat hier seinen Platz.

                    Anmalen, Basteln, Ausmalen

                    Die Kinder bearbeiten gemeinschaftlich Arbeitsblätter. Hierbei steht vor allem das Sprechen beim Handeln im Vordergrund. Die Kinder können ihre fertigen Bilder am Ende den anderen Vorstellen, erzählen, was sie gemalt bzw. gebastelt haben.

                    Thematische Blätter mit Bildkarten: Reihum sprechen die Kinder: „Alle malen den Tisch/den Stuhl/ den Schrank/… gelb/blau/… an!“

                      Bewegungsspiele im Raum / 4) Spiele am Tisch

                      Die folgenden Spiele können in allen Themenbereichen eingesetzt werden.

                      In unterschiedlicher Form können die den Kindern bekannten Spiele auf neue Wort-bzw.

                      Themenfelder übertragen werden.

                      Ziel dabei ist, die Kinder zum Sprechen beim Spielen anzuregen. Durch Mitspielen kann man mit Beispielsätzen die Handlungen beschreiben und somit verschiedene Satzmuster anbieten. Bewegung- oder Aufforderungsspiele sollen die Kinder untereinander zum Sprechen anregen.

                      Fühlbeutel: Es fühlt sich hart/weich an.

                      Gegenstände im Beutel erfühlen und mit gleichen Gegenständen auf dem Tisch vergleichen.

                      Gegenstände durch Fühlen wiedererkennen.

                      Memory: Die Kinder sprechen beim Aufdecken mit (der Apfel, die Birne, …)

                      Obstgarten: Ich pflücke…, Ich lege … ins Körbchen

                      Na logo: Wort- und Grammatikspiel (ist im Kindergarten vorhanden)

                      Ratz Fatz: In verschiedenen Geschichten und Reimen müssen Gegenstände, die auf dem Tisch liegen, beim Vorlesen möglichst schnell erkannt werden.

                      Würfelspiele: Bildkarten liegen im Kreis, die Kinder würfeln und benennen das

                      Bild auf dem sie landen (z. B. Sie putzt sich die Zähne.)

                      (Auch als Bewegungsspiel mit großem Würfel und großen Bildkarten auf dem Fußboden möglich)

                      Rollenspiele: z. B. Einkaufen, beim Arzt, etc.

                      Altersgerechte Gesellschaftsspiele

                      Aufforderungsspiel: Reihum sagen die Kinder, was ein anderes Kind machen soll (Leg … auf den Stuhl/unter den Stuhl/neben den Stuhl. Leg … in den Koffer, etc.) Variante: Ein Kind ist der Roboter, der nun alles tun muss (mit An- und Ausschalten)

                      Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist … (Farbe)

                      Reihum werden Gegenstände in dieser Farbe, die sich im Raum befinden (mit Artikel) genannt, bis der gemeinte genannt wird

                      Bewegungsspiele: (Name) lauf/hüpf/schleich/stampf/… zum Tisch/zur Tafel/…

                      Mein rechter, rechter Platz ist leer (mit den richtigen Namen oder Wortkarten „Ich wünsche mir den Luftballon her.“)

                      Was passt nicht?: - Drei Wörter werden genannt, zwei reimen sich

                      • Drei Wörter werden genannt, zwei haben denselben Anlaut
                      • Drei Wörter werden genannt, zwei passen zum Thema (Auch mit Bildern möglich)

                      Stibitz, was ist weg?: Gegenstände/ Bildkarten liegen auf dem Tisch, reihum dreht sich ein Kind um und ein anderes Kind nimmt etwas weg. Das Kind muss nun raten, was fehlt. Alle anderen Kinder dürfen Tipps geben („Man braucht es zum Malen! …), wenn gewünscht.

                      Pantomimespiele: Die Kinder beobachten einen Vorgang.
                      Was hat er/sie gemacht? Zuerst …, dann …
                      Sie können auch Tiere, Berufe, etc. pantomimisch darstellen.

                      Kofferpacken:  Mit Bildkarten oder realen Gegenständen packen die Kinder „ihren Koffer“ mit aktuellen Wörtern eines Themengebietes. Als Bewegungsspiel: Die Kinder packen unterschiedliche Tätigkeiten (hüpfen, rennen, etc.) oder Tiere (Laute und Bewegungen nachmachen!) in den Koffer.

                      Kikus-Methode:  Mit den Bildkarten lassen sich eine Menge dieser Spiele und vieler anderer realisieren, z. B. das Sätze-Erhüpfen. (Das Material ist in der Schule vorhanden.)

                        Freies Erzählen

                        Die Kinder sollen zum Erzählen und zum Zuhören animiert werden.

                        Ein Erzählstein legt fest, wer gerade mit Erzählen an der Reihe ist. Eine Sanduhr gibt die Zeit für die Erzählzeit eines jeden Kindes vor.

                        Die Kinder können erzählen von Erlebnissen bezüglich der Themen, von besonderen Erlebnissen oder von ihren Erlebnissen im Kindergarten an diesem Tag oder gestern.

                        Die Kinder können erzählen, worauf sie sich freuen, was sie gerne spielen, u. s. w.

                        Zusammen können sie auch eine Geschichte immer weiter erzählen (jeder einen Satz oder bis die Zeit um ist, …)

                          Erzählen zu Wimmelbildern/Bildergeschichten/Bildkarten

                          Hierbei ist das, was die Kinder erzählen sollen, grob vorgegeben.

                          In Wimmelbildern können einzelnen Szenen herausgesucht und erzählt werden, was geschieht.

                          Bilder mit Geschehnissen oder ganze Bildergeschichten können von den Kindern versprachlicht werden. Sie beschreiben einzeln oder gemeinschaftlich Vorgänge auf den Bildern und erweitern gemeinsam ihren Wortschatz.

                            Vorlesen (auch gemeinsames Lesen durch Bilder im Text)

                            Bilderbücher verschiedenster Art oder passend zu einem Themengebiet werden vorgelesen. Am Ende können Fragen zum Text gestellt werden, die die Kinder beantworten sollen. Natürlich können auch die Kinder die Fragen stellen. Eine Unterhaltung über das Gehörte ist wünschenswert. Dabei werden auch Verständnis-fragen geklärt.

                            Bei Geschichten mit Bildwörtern können die Kinder „mitlesen“ und die betreffenden Wörter laut rufen.


                            Vertretungskonzept

                            In der Verlässlichen Grundschule wird allen Eltern garantiert, dass es keinen Unterrichtsausfall gibt. An der St.-Martinus-Schule sind zurzeit zwei pädagogische Mitarbeiterinnen beschäftigt, die für die Betreuung und für den Vertretungsunterricht zur Verfügung stehen.

                            Maßnahmen im Vertretungsfall:

                            • Einsatz einer Vertretungslehrkraft mit genauer Absprache der Unterrichtsinhalte zur Gewährung der Kontinuität
                            • Auflösen der Doppelbesetzungen
                            • Mehrarbeit der Teilzeitkräfte

                            Bei höherem Krankheitsstand im Kollegium (war in den letzten Jahren nie der Fall), könnten folgende Vertretungsregelungen eintreten:

                            • Klassenzusammenlegung mit der Patenklasse (jahrgangsgemischter Unterricht z.B. in Form einer gemeinsamen Lesestunde: die großen Paten lesen mit ihren kleinen Patenkindern)
                            • Betreuung zweier Klassen durch eine Lehrkraft
                            • Aufteilung einer Klasse auf die anderen
                            • Unterstützung durch Elternmithilfe
                            • Kurzzeitvertrag mit einer weiteren pädagogischen Mitarbeiterin

                            Bei einem langfristigen Ausfall einer Lehrkraft müsste eine Feuerwehrlehrkraft eingesetzt werden. Absprachen mit der Landesschulbehörde wären notwendig.

                            Informationsablauf

                            • Die betroffene Lehrkraft informiert die Schulleiterin so schnell wie möglich über ihre Erkrankung (am Vorabend oder am Morgen ab 6.45 Uhr).
                            • Im Falle einer Abwesenheit z.B. durch eine Fortbildung ist die Schulleitung ebenfalls rechtzeitig zu informieren.
                            • Die Schulleiterin informiert die Vertretungslehrkraft über ihren Einsatz.

                            Maßnahmen für die Vertretungslehrkraft:

                            Die Unterrichtsqualität und Kontinuität in der inhaltlichen Arbeit mit den Kindern soll auch im Vertretungsfall gesichert sein. Folgende Maßnahmen sind bei uns vereinbart:

                            • In der Regel teilt die fehlende Lehrkraft der Vertretungslehrerin mit, was inhaltlich gearbeitet werden soll. Auch in der Klasse übliche Rituale sind der Vertretungslehrkraft bekannt. Arbeitsblätter und –materialien werden der Vertretungslehrkraft zur Verfügung gestellt, damit eine kontinuierliche Weiterarbeit möglich ist. Für weitere Fragen und Hilfen stehen jederzeit die in der Klasse unterrichtenden Kolleginnen zur Verfügung.
                            • Eine Namensliste ist in jedem Klassenbuch enthalten. Ebenfalls haben die Kinder Namensschilder. Da beide Vertretungslehrkräfte aus Himmelsthür kommen und schon seit mehreren Jahren bei uns beschäftigt sind, kennen sie alle Kinder unserer Schule.
                            • Die Vertretungslehrkräfte weisen ihre Stunden im Klassenbuch aus.

                            Anmerkung: Die männliche Form „Schüler“ schließt die weibliche Form ein.

                            Evaluation / Aktualisierung im Herbst 2013 / Zustimmung der  Gesamtkonferenz am 20.11.2013

                             

                            Letzes Update ( Mittwoch, 27. November 2013 )